Inwiefern sollte man für Kinder eine private Krankenversicherung abschließen?
Mittlerweile verfügen 90 % in Deutschland über eine gesetzliche Krankenversicherung. Dennoch ist es möglich, sich einer privaten Krankenversicherung anzuschließen, wobei die Zahl der Teilnehmer stetig steigt. Diesbezüglich gibt es zunächst gewisse Voraussetzungen. Wenn ein Elternteil beispielsweise einer privaten Versicherung angehört und der andere gesetzlich versichert ist, können die Kinder automatisch ohne jegliche Beiträge familienversichert werden. Diese Gesetzlichkeit greift jedoch nur, wenn das ganzjährliche Einkommen unter 49.950 e liegt. Kinder erhalten immer zusätzliche Leistungen, die sich tariflich zeigen. Zahnzusatz, eine Brille, die notwendigsten Versorgungsuntersuchungen aber auch Impfungen müssen immer enthalten sein, da die Entwicklung des Kindes auf einer gesunden Basis durchgeführt werden muss. Sollte sich der Fall ergeben, dass man für das eigene Kind mehr Zusatzleistungen benötigt, kann man, sollte das Jahreseinkommen unter der genannten Grenze liegen, eine zusätzliche private Versicherung abschließen. Wertvolle Leistungen wie Krankentagegeld für einen Elternteil sind diesbezüglich inbegriffen, möchte man mit dem eigenen Kind im Krankenhaus verweilen.
Welche Kriterien werden gesetzt?
Bei einer privaten Krankenversicherung für Kinder spielt die Beitragshöhe, das Eintrittsalter aber auch mögliche gesundheitliche Problemen eine entscheidende Rolle. Je jünger das Kind ist, desto minimierter werden die finanziellen Leistungen aussehen. Grundlegend wird empfohlen, dass man in der eigenen Familie den einen Elternteil über eine private Versicherung, und den anderen über eine gesetzliche absichert. Dadurch kann das Kind sowohl die Leistungen der gesetzlichen aber auch der privaten Krankenversicherung in Anspruch nehmen, wobei je nach Einkommen unterschiedliche Beitragshöhe entstehen. Je niedriger das Einkommen ist, desto weniger Beitrag muss man bezahlen.
